Wir trauern um George Floyd

Wir trauern um George Floyd

Ein erneuter Fall von tödlicher rassistischer Polizeigewalt sorgt für Proteste in Minneapolis, USA.

George Floyd wurde am Dienstag von Polizeibeamten ermordet, als diese ihn am Boden fixierten und ein Polizist minutenlang auf dem Hals von George Floyd kniete. Er wurde 46 Jahre alt. Unter starken Schmerzen machte er dem Polizisten mehrfach deutlich, dass er keine Luft bekam und nicht atmen konnte. Er bat ihn, von ihm abzulassen. Kurze Zeit später verlor George Floyd offenbar das Bewusstsein.

Augenzeug*innen machten die Polizei darauf aufmerksam und forderten sie auf, nachzusehen, ob er noch atmet. Doch der Polizist ließ erst von ihm ab, als ein Rettungswagen eintraf. Floyd starb wenig später im Krankenhaus.

Mittlerweile ist bekannt, das der Polizist, der auf Floyds Hals kniete, schon mehrfach mit rassistischer Polizeigewalt auffällig wurde, und auch schon für einige getötete PoCs verantwortlich ist. Dieser Bulle ist ein Mörder muss zur Rechenschaft gezogen werden!

Wir sind in Wut und Trauer bei Angehörigen und Freund*innen von George Floyd. Rassistische Polizeigewalt existiert auch hierzulande – das dürfen wir nicht länger hinnehmen. Der Tod von George Floyd in den Händen der Polizei ist kein Einzelfall, sondern Teil eines institutionellen rassistischen Systems. Solidarisiert euch mit von Rassismus betroffenen – bietet in Fällen von Racial Profiling eure Unterstützung an!

No Justice No Peace – Fight the Police.

Demonstrationen in Frankfurt:

Mittwoch, 03.06.20, 17 Uhr, Hauptwache (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland & Migrantifa Hessen)

Freitag, 05.06.20, 14 Uhr, Roßmarkt, mit anschließender Demo zum Römerberg (Youth Against Racism ffm)

Samstag, 06.06.20, 18 Uhr, Hauptbahnhof/Kaisersack, mit anschließender Demo zur Galluswarte (Be Heard ffm)

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