Solidarität mit der VVN-BdA!

Solidarität mit der VVN-BdA!

Die Aberkennung der Gemeinnützigkeit der Bundesvereinigung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) e.V. durch das Berliner Finanzamt reiht sich ein in eine lange Liste repressiver Maßnahmen gegen antifaschistisches Engagement und dessen Kriminalisierung. Die Begründung für diese Maßnahme liefert der bayrische Landesverfassungsschutz, der den VVN-BdA als “linksextremistisch” beeinflusst darstellt.

“Von Überlebenden der Konzentrationslager und Gefängnisse 1947 gegründet, ist die VVN-BdA die größte, älteste, überparteiliche und überkonfessionelle Organisation von Antifaschistinnen und Antifaschisten Deutschlands. Sie vertritt die Interessen von Verfolgten und Widerstandskämpfern, sowie deren Nachkommen, tritt für Frieden und Völkerverständigung ein und hat gegen große gesellschaftliche Widerstände wesentlich dafür gesorgt, dass die Verbrechen des Nazi-Regimes nicht in Vergessenheit geraten sind, u.a. durch den Einsatz für die Errichtung von Gedenkstätten und Erinnerungsorten und vielfache Zeitzeugenarbeit. Sie informiert über aktuelle neofaschistische Umtriebe und unterstützt den Widerstand in breiten Bündnissen.” (VVN-BdA (2019): Antifaschismus stärken!)

Antifaschismus ist und bleibt notwendig!

Als Strategie hat der Antifaschismus die Aufgabe, reaktionären und neofaschistischen Bewegungen sowie deren Zusammenhänge mit dem Staatsapparat zu erkennen und anzugreifen. Dabei ist es wichtig, die durch stetigen Ausbau der Sicherheits- und Repressionsorganen voranschreitende Staatsfaschisierung nicht außer Acht zu lassen. Auch die damit verflochtenen ökonomischen Interessen müssen miteinbezogen werden, Antifaschismus ist antikapitalistisch. Weil der Antifaschismus sich also konsequenterweise immer gegen die durch den Staat aufrechterhaltene Eigentumsverhältnisse richten muss, wird er durch den Staat als Feind betrachtet. Neonazis stellen sich nicht gegen diese Verhältnisse und agieren hier auf einer Linie mit dem Staat.

KEIN VERGEBEN, KEIN VERGESSEN!

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